Iceland – Day 2 – The First Waterfall

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The next day we went early to Kirkjubæjarklaustur to Hotel Klaustur, which was the next affordable hotel near Jökulsárlón and Diamond Beach. We had to cover at least 260 km and in the evening we might drive the 130 km to the famous glacier lake to watch the sunset.

Along the way we slowly got used to the snow-covered landscape and picked up pretty much every viewpoint that has been offered to us. We also took the first highlights with us. The fact that the sun is rising late (around 9 o’clock) was also very convenient for us.

It looked like a sunny day and the light played with the landscape and gave us great motifs:

If the charms of a landscape are hidden under a snowy surface, it takes some time to recognize the gems and you have to let it work on you for a while in order to capture a single house, the Icelandic horses or a few (rare) tall firs as a very rewarding motif.

Once you’ve done that and made yourself familiar with the snow-covered Iceland, you won’t be able to put the camera out of your hand so quickly.

For me this 2nd day was more of a trial for all the new lenses and the still new cameras. Which motif with which lens? Which lens with which camera? The fact that the Z6 has so many strengths as a full-frame camera that surprised and convinced me more and more (where I’ve never owned a full-frame camera before) should continue to grow until the end of the journey.

And here it came, my first waterfall in Iceland. The Seljalandsfoss, where you can even walk behind the waterfall, but better shouldn’t do so in winter, because a lot of water and coldness of course result in the unsightly combination of plain ice. Whew! The first use for the previously purchased “Cramp-Ons”, the climbing irons with really big metal pieces and chains, which gave a perfect hold on ice. All Iceland travellers in winter should be told: No matter what you pack into your suitcase. Better unpack something and put in the 400 gram Cramp-Ons. They can significantly improve the quality of life! *swear* And forget about those little spike covers you like to find in discount stores. We have seen a family that has slipped with it as well as without it.

There was also the first real troll. Can you see him hanging casually in the wall looking down at us with his knobbly nose?

And the first other animals than Icelandic horses could be seen as well 😉

The sky then unfortunately became cloudy, the further we came to the absolute southern tip of Iceland.

The further we approached the southernmost town of Vík í Mýrdal, the worse the weather became.

Especially the wind increased drastically. But as there were also the famous Reynisdrangar rock needles that I wanted to see, I could easily be persuaded to go to the viewpoint above the beach of Reynisfjara. The wind was really blatant with about 25 m/s and you could hardly stand still for a second to take a picture. Going down to the beach would have been insane, especially as it is famous for the “Sneaky Waves” and many tourists have already left their lifes there. Correspondingly large warning signs point that out and what I learned straight away: If the Icelander is warning, then one should take this warning very, very seriously. Thus, only a few photos were taken from a respectful safety distance:

The trip to the hotel was a bit more challenging thanks to the strong wind, but Karsten managed it safely with a few drops of sweat on his forehead. Thanks again for that. But snow drifts are really unpleasant. On the photo you can see the snow drifting sideways over the road.

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Am nächsten Tag ging es schon früh weiter nach Kirkjubæjarklaustur ins Hotel Klaustur, welches das nächste bezahlbare in der Nähe zum Jökulsárlón und Diamond Beach war. Es hiess mindestens 260 km zu überwinden und ggf. am Abend schon die 130 km zu dem bekannten Gletschersee zu fahren, um dort den Sonnenuntergang mitzuerleben.

Auf der Strecke gewöhnten wir uns langsam an die verschneite Landschaft und nahmen so ziemlich jeden Aussichtspunkt mit, der uns angeboten wurde. Auch erste Highlights wollten wir mitnehmen. Dass die Sonne erst spät aufgeht (gegen 9 Uhr) kam uns ebenfalls gelegen.

Es sah nach einem sonnigen Tag aus und das Licht spielte mit der Landschaft und schenkte uns tolle Motive:

Wenn die Reize der Landschaft unter dem Schnee verborgen sind, dann dauert es einige Zeit, bis man sie erkennt und man muss sie eine Zeit lang auf sich wirken lassen, um ein einzelnes Haus, die Islandpferde oder ein paar (seltene) hohe Tannen als sehr lohnendes Motiv erfassen zu können.

Hat man das einmal geschafft und sich mit dem verschneiten Island bekannt gemacht, dann legt man die Kamera so schnell nicht mehr aus der Hand.

Für mich war dieser 2. Tag mehr ein herantasten an die ganzen neuen Objektive und die immer noch neuen Kameras. Welches Motiv mit welchem Objektiv? Welches Objektiv mit welcher Kamera? Dass die Z6 als Vollformatkamera so ihre Stärken hat, die mich immer mehr überraschten und überzeugten (wo ich ja noch nie eine Vollformatkamera besessen habe) sollte sich dann bis zum Ende der Reise auch weiter verfestigen.

Und nun kam er, mein erster Wasserfall in Island. Der Seljalandsfoss, wo man sogar hinter den Wasserfall laufen kann, im Winter aber besser nicht sollte, da viel Wasser und Kälte natürlich die unschöne Kombination nacktes, blankes, glattes Eis zur Folge haben. Der erste Einsatz für die vorher erworbenen “Cramp-Ons”, die Steigeisen mit richtig großen Metallstücken und Ketten, die einem einen perfekten Halt auf Eis gaben. Allen Islandreisenden im Winter sei gesagt: Egal, was ihr in euren Koffer packt. Packt lieber etwas raus und die 400 Gramm schweren Cramp-Ons rein. Sie können die Lebensqualität erheblich verbessern! *schwör* Und vergesst diese kleinen Spike-Überzieher, wie man sie gerne in Discountern findet. Wir haben eine Familie gesehen, die damit genauso gerutscht ist wie ohne.

Dort gab es auch den ersten richtigen Troll. Könnt ihr sehen, wie er da lässig in der Wand hängt und auf uns herunterblickt, mit seiner Knubbelnase?

Und die ersten anderen Tiere als Islandpferde gab es dann auch zu sehen 😉

Der Himmel zog sich dann leider zu, je weiter wir zur absoluten Südspitze von Island kamen.

Je weiter wir uns dem südlichsten Städtchen Vík í Mýrdal näherten, desto schlechter wurde das Wetter.

Vor allem der Wind nahm drastisch zu. Da dort aber auch die berühmten Reynisdrangar-Felsnadeln stehen, die ich unbedingt sehen wollte, liess ich mich gerne dazu überreden, zu dem Aussichtspunkt oberhalb des Strandes von Reynisfjara zu fahren. Der Wind war mittlerweise richtig krass mit ca. 25 m/s und man konnte kaum eine Sekunde still stehen, um ein Foto zu machen. Zum Strand runterzugehen wäre Wahnsinn gewesen, zumal er für die “Sneaky Waves” berüchtigt ist und dort schon viele Touristen ihr Leben gelassen haben. Entsprechend große Warntafeln weisen darauf hin und was ich dann auch direkt gelernt habe: Wenn der Isländer schon warnt, dann sollte man diese Warnung sehr, sehr ernst nehmen. So entstanden dann nur wenige Fotos aus ehrfürchtigem Sicherheitsabstand:

Die Weiterfahrt zum Hotel war dann dank heftigem Wind etwas anstrengender, aber wurde von Karsten mit ein paar Schweisströpfchen auf der Stirn sicher gemeistert. Danke nochmal dafür. Schneeverwehungen sind aber auch wirklich unschön. Auf dem Foto könnt ihr ganz gut sehen, wie der Schnee seitwärts über die Strasse getrieben wurde.

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