Iceland – Day 3 – Diamonds are a girls best friend

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On the third morning I unfortunately had my difficulties to meet the early departure times for “we will catch the sunrise at Jökulsárlón”. That’s why we met it somewhere on the 120 km long way to my favourite location.

A great sunrise announced a great day. Should the weather change that quickly today, too?

The light fell nicely on the mountain peaks again and gave the already attractive landscape a special kick:

In between we noticed how windless it was and I took the chance to send the drone I had bought shortly before the trip up into the air. Since the drone was brand new and I only had one test run, I didn’t have the courage to send it into the far distance. So the plan was to go up once and take a few photos. Only to find out that the little bitch with the mini camera takes almost better pictures than me! In RAW format!

After the drone was safely returned and bagged, we weren’t the only ones at the parking lot any more and the next ones took the chance to let their drones fly. Had I known at this time that the lack of wind was extremely rare, I would have sent it into the distance as well. But this remained the only and last chance that day to fly the drone.

On the way to the most popular of the glacial lakes there were still many smaller glaciers and lakes to discover. Some of them had the word turquoise in their description and so they got me! I looooove the colour turquoise. So if you see a sky or water in my photos, which goes towards turquoise, this is just a coincidence and no image editing. *fingers up and swear*

The first glacier didn’t take long and was already visible from the road:

The glacier lagoon Fjallsárlón followed second:

Turquoise ice blocks in the water and unfortunately a lot of snow around. That it’s not clever to take a shortcut through the always shaded snow behind a mountain slope came to me sometime after I slipped, fell, twisted or bent my knee for the twentieth time in the knee-high snow layer over boulders because my foot was stuck between two rocks. The last time I fell down so many times, I just learned to walk and was pulled up again and probably got a lolly. There was no such thing here! Here I had to turn around because there was no way further and I had to fight myself out again and afterwards I was totally pissed off by everything. Fucking turquoise! They can smear the shit color in their hair! And there was no Lolly either!

The result was a deep-snow trauma, which has not let me go since then. As soon as I stepped on snow and the snow beneath me sagged, Holland was in trouble. The next time to Iceland only with snowshoes *note*.

But before the newly acquired trauma I was able to take one or the other photo.

Note the Twitter bird iceberg in the picture above.

And then we went to Diamond Beach without Lolly but also without deep snow. I was so looking forward to it! And I didn’t get disappointed. Still great weather and the smooth handling with my also new rectangular filter set resulted in nice long time exposures from the Diamond Beach. I think everyone knows why it is called that way.

Right next to it lies the huge glacier lake Jökulsárlón, from which these ice chunks came.

Also there the Cramp-Ons were real lifesavers again. A wrong step without and one could leave his life in approx. thousand possible places. A respectful distance caused not so spectacular photos.

A few minutes later we also sensed the potential during a sunset:

But we went back again and caught the spectacular sunset on the way.

In the back, the full moon:

And then, at some point, the sky glowed:

Australia or Iceland?

Satisfied, we went back to the Holtel Klaustur, only to make a stop for a lolly in the form of a tasty burger before. I promise, I had earned it so much.

Am dritten Tag hatte ich leider so meine Schwierigkeiten, die frühen Abfahrtszeiten für “den Sonnenaufgang nehmen wir am Jökulsárlón mit” einzuhalten. Der begegnete uns deswegen irgendwo auf dem 120 km langen Weg zu meiner Lieblingslocation.

Ein großartiger Sonnenaufgang kündigte einen großartigen Tag an. Ob das Wetter heute auch so schnell umschlagen sollte?

Das Licht fiel wieder schön auf die Bergketten und gab der ohnehin schon attraktiven Landschaft noch einen besonderen Kick:

Zwischendurch fiel uns dann auch mal auf, wie windstill es war und ich nutzte die Chance, die kurz vor der Reise erworbene Drohne einmal in die Höhe zu schicken. Da die Drohne nagelneu war und ich nur einen einzigen Probelauf vorweisen konnte, habe ich mich nicht getraut, sie auch in die Ferne zu schicken. Einmal nach oben und ein paar Fotos aufnehmen war daher der Plan. Nur um dann festzustellen, dass das kleine Miststück mit der Minikamera beinahe bessere Fotos macht als ich! Im RAW-Format!

Als die Drohne wieder sicher gelandet und eingetütet war, waren wir nicht mehr die einzigen auf dem Parkplatz und die nächsten nutzten die Chance ihre Drohnen fliegen zu lassen. Hätte ich zu dem Zeitpunkt gewusst, dass die Windstille extrem selten war, hätte ich sie sicher auch nochmal in die Ferne geschickt. Aber so blieb das an dem Tag die einzige und letzte Chance.

Auf dem Weg zum berühmtesten der Gletscherseen gab es noch viele kleinere Gletscher und Seen zu entdecken. Bei einigen stand in der Beschreibung das Wort türkis und damit hatten sie mich! Ich lieeeebe die Farbe türkis. Falls ihr also einen Himmel oder Wasser in meinen Fotos seht, welche in Richtung türkis gehen, dann ist das bloßer Zufall und keine Bildbearbeitung. *Finger heb und schwör*

Der erste Gletscher liess nicht lange auf sich warten und war schon von der Strasse sichtbar:

Als zweites folgte dann die Gletscherlagune Fjallsárlón:

Türkisfarbene Eisbrocken im Wasser und leider auch viel Schnee drumherum. Dass es nicht clever ist, eine Abkürzung durch den immer im Schatten liegenden Schnee hinter einem Bergabhang zu nehmen, kam mir dann auch irgendwann mal, nachdem ich zum zwanzigsten Mal in der kniehohen Schneeschicht über Felsbrocken weggerutscht, hingefallen, umgeknickt bin oder mein Knie verdreht habe, weil mein Fuss zwischen zwei Felsbrocken steckte. Als ich das letzte Mal so oft hingefallen bin, habe ich gerade laufen gelernt und wurde wieder hochgezogen und habe vermutlich einen Lolly bekommen. Hier gab es nichts von dem! Hier musste ich umdrehen, weil es kein Weiter gab und mich wieder selbst rauskämpfen und war danach völligst angepisst von allem. Scheiss Türkis! Können die sich in die Haare schmieren die Kackfarbe! Und einen Lolly gab es auch nicht!

So entstand dann ein Tiefschneetrauma, das mich seitdem auch nicht losgelassen hat. Sobald ich auf Schnee trat und der unter mir nachgab, war Holland in Not angesagt. Das nächste Mal dann nur noch mit Schneeschuhen nach Island *notier*

Vor dem neu erworbenen Trauma konnte ich aber noch das ein oder andere Foto machen.

Man beachte im obigen Bild den Twittervogel-Eisbrocken.

Und dann ging es ohne Lolly aber auch ohne Tiefschnee zum Diamond Beach. Was hatte ich mich darauf gefreut! Und ich wurde nicht enttäuscht. Immer noch tolles Wetter und das reibungslose Handling mit meinem ebenfalls neuen Rechteckfilterset ergab schöne Langzeitbelichtungen vom Diamond Beach. Warum er so heisst, ist denke ich jedem klar.

Direkt daneben liegt der riesige Gletschersee Jökulsárlón, aus dem diese Eisbrocken stammen.

Auch dort waren die Cramp-Ons wieder echte Lebensretter. Ein falscher Schritt ohne und man könnte an ca. tausend möglichen Stellen sein Leben lassen. Ein respektvoller Abstand sorgte daher für nicht ganz so spektakuläre Fotos.

Ein paar Minuten später erahnten wir dann auch das Potenzial bei einem Sonnenuntergang:

Wir fuhren aber wieder und fingen den spektakulären Sonnenuntergang dann von unterwegs ein.

Im Rücken der Vollmond:

Und irgendwann glühte der Himmel dann:

Australien oder Island?

Zufrieden ging es zurück ins Holtel Klaustur, nur um vorher noch Halt für einen Lolly in Form eines leckeren Burgers zu machen. Den hatte ich mir aber sowas von verdient.

Kopiert!