Iceland – Day 5 – The Picture of my Lifetime

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Day 5 meant to pack all things again and off we go. This time we were really good in time and wanted to catch the sunrise at a great location. We chose the Ægissiðufoss, which wasn’t on my list, but was close by and due to the characteristics (wide and flat) it would be perfect for a long exposure with a sunrise.

The plan worked out well. Picture book location, picture book sunrise and I also created a photo like from the picture book:

With such great surroundings you don’t just take one photo.

Then the hardest part of the journey began, the inland zigzag route with all the waterfalls and the geyser. We knew before that this was a very tight program, but the roads looked good so far and nothing seemed to be closed. Then we took the first road and had to turn back because of unbeatable road conditions. Also the second road ended shortly before we reached our destination with a “from here on motorcycles and cars are not allowed anymore” sign. Others didn’t seem to care, but we preferred to be careful and turned back. You remember? Icelanders don’t usually put up signs for nothing.

I used the long driving time for strange mirror photos:

So far we only had some ” real ” photos of the Ægissiðufoss and I asked Karsten to stop at very well groomed Icelandic horses with a relatively rare coat colour and at least had a second fancy photo for the day.

But we still haven’t reached a place from the big list(!) At some point we found a passable path and found ourselves just minutes away from the geyser Strokkur, which according to Karsten I wasn’t allowed to miss. He wanted to recover from the almost sleepless night and take a nap in the car. I considered to set the cameras to high-speed mode for the geyser, in order to capture the enormous eruptions in a split second. And in the end I was very satisfied how well the plan worked out.

Here are a few serial photos of such a water fountain, which happens at the blink of an eye and is over just as quickly. Of course only if you’re on the right side and don’t let the wind blow all the water mist into your face.

May I introduce? The geyser Strokkur:

Great, huh? Again? 😉

And *jag* he disappears into his cavity only to shoot out again a few minutes later:

Come on, again, because it’s so beautiful:

In front of the geyser is a thermal area, which is also very nice to look at.

Afterwards we went to the Gullfoss waterfall, which most likely looks great when it’s not iced up and not snowed in 😉 In his winter dress I didn’t like him that much.

After a mixed day with many good photos, but few motifs, we made our way back and stopped in the small town Selfoss, where we had a huge pizza at Domino’s, which had an acceptable special price for the size, even for German conditions. I even took half of it with me for the next day 😉 In Selfoss Karsten found the picturesque little island with a fir tree on top, which I absolutely had to have:

Later in the hotel in Úlfljótsvatn it was clear that also today the green lady would not give us an audience. The rain splashed against the windows, somewhere near a snow storm warning was given and the howling of the wind gave me a very short night.

Tag 5 bedeutete wieder alle Sachen eintüten und los. Diesmal waren wir richtig super in der Zeit und wollten den Sonnenaufgang mal an einer tollen Location einfangen. Wir haben uns dazu den Ægissiðufoss ausgesucht, der gar nicht auf meiner Liste stand, aber in der Nähe war und aufgrund der Beschaffenheit (breit und flach) bestens geeignet sein würde für eine Langzeitbelichtung mit Sonnenaufgang.

Der Plan ging voll auf. Bilderbuchlocation, Bilderbuchsonnenaufgang und auch ich erschaffte ein Foto wie aus dem Bilderbuch:

Bei so tollen Umgebungsvariablen macht man natürlich nicht nur ein Foto.

Dann sollte der schwierigste Teil der Reise kommen, die Zickzackroute im Landesinneren mit den ganzen Wasserfällen und dem Geysir. Wir wussten vorher schon, dass das ein sehr straffes Programm war, aber die Strassen sahen soweit gut aus und gesperrt schien auch nichts zu sein. Wir näherten uns dann über die erste Straße an und musste umkehren wegen unüberwindbarer Strassenverhältnisse. Auch die zweite Straße endete kurz vor dem Ziel auf einmal mit einem “ab hier Motorräder und Autos nicht mehr erlaubt”-Schild. Andere schien das nicht zu interessieren, aber wir waren lieber vorsichtig und kehrten um. Ihr erinnert euch? Umsonst stellen die Isländer normalerweise keine Schilder auf.

Ich nutzte die lange Fahrzeit für komische Spiegelfotografien:

Bisher hatten wir ja nur “richtige” Fotos vom Ægissiðufoss und ich nötigte Karsten dazu, bei besonders gepflegten Isländerpferden mit relativ seltener Fellfarbe anzuhalten und konnte für den Tag wenigstens noch ein zweites schickes Foto vorweisen.

Aber wir waren ja immer noch nicht an einem Ort von der großen Liste(!) Irgendwann fanden wir dann einen passierbaren Weg und waren kurz vor dem Geysir Strokkur, den ich mir laut Karsten nicht entgehen lassen durfte. Er wollte sich dagegen von der fast schlaflosen Nacht erholen und ein Nickerchen im Auto halten. Ich überlegte mir für den Geysir die Kameras auf Highspeedmodus einzustellen, um so in Bruchteilen von Sekunden die jeweiligen Ausbrüche festzuhalten. Und war am Ende doch sehr zufrieden, wie gut der Plan aufging.

Hier mal ein paar Serienbilder einer solchen Wasserfontäne, die blitzschnell abläuft und auch genauso schnell wieder vorbei ist. Natürlich nur, wenn man auf der richtigen Seite steht und sich nicht den ganzen Wassernebel vom Wind ins Gesicht blasen lässt.

Darf ich vorstellen? Der Geysir Strokkur:

Klasse, oder? Nochmal? 😉

Und *zack* verschwindet er wieder in seinem Loch, nur um dann einige Minuten später wieder aus Neue hervorzuschiessen:

Kommt, nochmal, weil es so schön ist:

Vor dem eigentlichen Geysir ist ein Thermalgebiet, welches auch sehr nett anzuschauen ist.

Anschliessend ging es noch zum Gullfoss-Wasserfall, der nicht vereist und nicht eingeschneit bestimmt voll toll aussieht 😉 In seinem Winterkleid gefiel er mir jedenfalls nicht so toll.

Nach einem durchwachsenen Tag mit vielen guten Fotos, aber wenigen Motiven, traten wir schon den Rückweg an und machten Halt im Städtchen Selfoss, wo wir uns eine riesige Pizza bei Domino’s reinpfiffen, die für die Größe sogar einen auch für deutsche Verhältnisse annehmbaren Sonderpreis hatte. Ich nahm sogar die Hälfte noch mit für den nächsten Tag 😉 In Selfoss fand Karsten dann auch das pittoreske Inselchen mit Tanne oben drauf, das ich unbedingt haben musste:

Später im Hotel in Úlfljótsvatn war dann auch klar, dass uns die grüne Lady auch heute keine Audienz geben wird. Der Regen prasselte gegen die Scheiben, woanders gab es eine Schneesturmwarnung und das Geheule vom Wind bescherte mir eine sehr kurze Nacht.
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