Iceland – Day 6 – Still no green Slime at the Sky

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After the short night, a grey-in-grey sky with a drizzly rain awaited us. That didn’t exactly make me feel awake and fresh. We started our journey from Þingvellir to Snæfellsnes and tried to take what we could. With this grey-in-grey soup, where you don’t even throw your dog out the door, it was hard to spot such places. And faster as I wanted we reached Öxarárfoss, which I even had on my list, but which slipped spontaneously to the last place of the “must seen” places. When Karsten drove into the parking lot and stopped, I tried a quiet “woof” and didn’t intend to put even one foot outside the door.

Eventually the fact that I organized all the shit (the travel) myself made me want to look at the Öxarárfoss even in grey-in-grey. After all, I had invested a lot in rainproof clothing, so what the hell?

During the walk I invented a lucrative business idea for Iceland: selling Cramp-Ons. Only 2 out of 100 had reasonable ones (Karsten and me) and the other 98 tumbled funny through the area. A little shop at every attraction and you would be a millionaire in no time.

Here he is, the Öxarárfoss, the initiator of my new Cramp-On-Business:

Yeah, I know, I know. But at least there is a little turquoise in it…

We arrived surprisingly fast at Snæfellsnes and had a look around.

There were also rainbows at many places:

The lava fields that don’t look so pretty in winter.

The black church of Bjarnarhöfn:

Some cemetery with old graves.

Stykkishólmskirkja:

The harbour of Stykkisholmur with lighthouse:

Frozen waterfalls right next to the road:

Because the KP index was high and the cloud forecast was very positive, we planned to get up at 05:00 and go hunting Aurora. Again and again we looked with the ISO strong Z6 at its full ISO 51,200 value towards the sky, but we had to find out again that the forecast for the clouds does not actually fit. Instead of zero clouds we had full clouds. A little outside we had halfway open skies but an incredible storm, so it was not possible to get blur-free images at the required exposure time of several seconds. Also we didn’t see on the small picture that there was a slight green shimmer and gave up early due to the harsh conditions. Maybe a little more searching and stamina would have been worth it. Who knows?

Nach der kurzen Nacht erwartete uns eine grau-in-grau Sosse mit Nieselregen. Das trug nicht gerade dazu bei, dass ich mich wach und frisch fühlte. Wir suchten unseren Weg von Þingvellir nach Snæfellsnes und versuchten mitzunehmen was geht. Bei dieser grau-in-grau-Suppe, bei der man nicht mal den Hund vor die Tür jagt, war es schwer solche Ziele auszumachen. Und schneller als mir lieb war standen wir am Öxarárfoss, den ich sogar auf meiner Liste hatte, der aber bei dem Wetter so ganz spontan auf den letzten Platz der “must seen” Orte gerutscht ist. Als Karsten dann noch auf den Parkplatz fuhr und anhielt, versuchte ich ein leises “wuff” und hatte nicht vor, auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen.

Dass ich mir den Kack ja selbst ausgedacht hatte verleitete mich dann dazu, mir den Öxarárfoss auch in grau-in-grau anzuschauen. Ich hatte immerhin viel in regenfeste Kleidung investiert, also was soll’s?

Unterwegs reifte dann mein lukratives Geschäft auf Island heran: Cramp-Ons verkaufen. Nur 2 von hundert hatten vernünftige (Karsten und ich) und die anderen 98 purzelten lustig durch die Gegend. Ein Stand an jeder Sehenswürdigkeit und man wäre in kürzester Zeit Millionär.

Hier ist er, der Öxarárfoss, der Impulsgeber meines neuen Cramp-On-Business:

Ja, ich weiss. Aber wenigstens ist ein bisschen türkis drin…

Wir waren dann überraschend schnell auf Snæfellsnes und konnten uns dort ein wenig umschauen.

Regenbögen gab es auch an vielen Ecken:

Die Lavafelder, die im Winter nicht ganz so hübsch ausschauen.

Die schwarze Kirche von Bjarnarhöfn:

Irgendein Friedhof mit alten Gräbern.

Die Stykkishólmskirkja:

Der Hafen von Stykkisholmur mit Leuchtturm:

Gefrorene Wasserfälle direkt neben der Strasse:

Weil der KP-Index hoch war und die Wolkenvorhersage wohlwollend ausfiel, hatten wir vor um 05:00 Uhr aufzustehen und auf Pirsch zu gehen. Immer wieder wurde mit der ISO-starken Z6 bei vollem ISO-Wert 51.200 in Richtung Himmel geschaut, aber wir mussten erneut feststellen, dass die Vorhersage für die Wolken nicht wirklich passt. Statt null Wolken hatten wir voll Wolken. Ein bisschen ausserhalb hatten wir dann halbwegs freien Himmel aber dafür unglaublichen Sturm, so dass es nicht möglich war, verwacklungsfreie Bilder bei den benötigten mehreren Sekunden Belichtungszeit hinzubekommen. Auch haben wir auf dem kleinen Bild gar nicht gesehen, dass doch ein leichter grüner Schimmer zu sehen war und aufgrund der widrigen Bedingungen vorzeitig aufgegeben. Vielleicht hätte sich ein bisschen mehr Suche und Ausdauer noch gelohnt. Wer weiß?

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