Posted on Sep 5, 2012 in Catification, Katzenblogs, Katzenspielzeug im Test, Lucy | 4 Kommentare

Na, wer sollte den Artikel auch sonst schreiben als die spielverrückteste Katze der Welt, die in diesem Monat 4 Jahre alt wird?

Als Frauchen mich vor fast einem Jahr aus dem Tierheim Herne-Wanne erlöst hat habe ich mitgehört wie sie zu Frau Rettkowski gesagt hat: “…bla bla bla… die gefällt mir total gut, die ist nicht so spielverrückt aber doch aktiv, und benimmt sich ganz toll, wie eine Dame… bla bla bla…”

Der Gesichtsausdruck, den Frauchen damals hatte, als sie mir den ‘DaBird’ das erste Mal vorgestellt hat, wäre Gold wert gewesen. Ich bin nämlich gleich los und habe alle Rekorde gebrochen, die in dem Haushalt je aufgestellt worden sind. Nun gut, die Lisa für die ich eine “Spielpartnerin” sein sollte war ja auch schon 15 Jahre – aber noch sehr aktiv für eine Omi. Nur lange nicht so aktiv wie ich. Ich bin dann gleich mal extrem hoch, extrem weit, extrem schnell und extrem versessen auf das Ding losgegangen und bin schon nach kurzer Zeit mit meiner Beute – den Federn im Maul – abgedampft. Frauchen stand fassungslos da mit dem federlosen Ding, nur noch eine Hülse am Ende. Und? Was soll man sagen, die Hülse ohne Federn war nochmal ne Spur cooler als mit Federn. Da habe ich auch gleich in der ersten Woche ein neues Spielzeug kreiert. Frauchen ist seitdem immer total gelassen, wenn die Spielzeuge sich auflösen.

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Was das Spielen angeht gibt es viele verschiedene Kategorien von Spielzeugen in allen Preislagen wie es mindestens genauso viele verschiedene Typen von Spielern bei Katzen gibt. Da gibt es den “All-In” Typen, der sich gleich mit aller Kraft reinhängt und nach 2 Minuten nicht mehr kann. Das “Pokerface”, das erstmal ne Weile unbeteiligt in der Nähe sitzt und wenn man das Spielzeug beiseite legt und aus dem Raum rausgeht es sich sofort unter den Nagel reisst und damit alleine spielt. Es gibt den “Wasserträger”, der alle Spielzeuge in der Wohnung rumschleppt, den “Quarterback” vor allem in Mehrkatzenhaushalten, der sich blind dazwischen stürzt, egal wer gerade damit spielt, manchmal auch “Gefahrensucher” genannt.

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