Posted on Jan 3, 2016 in Saanti | 3 Kommentare

Heute möchte ich euch mal vorstellen, woher ich eigentlich komme und wer meinen Popo lila gemacht hat (!)

Im Jahr 2014 entstand der Verein “Helping Hands for Cats”. In 2015 konnte der Verein dann auch eine gigantische Erfolgsbilanz vorweisen und insgesamt 95 Katzen in ein tolles, neues Zuhause vermitteln. Davon 68 Miezen aus der Ukraine und 27 Miezen aus Omsk. Darunter war auch ich fesche Mieze!

Nach viel Erfahrung in der zwischenmenschlichen Konfliktbewältigung (die man eigentlich gar nicht sammeln wollte) hatte sich der Verein dann Ende 2015 dazu entschieden, einen ganz neuen, sauberen Weg zu gehen und so ist am 17.01.2016 der neugegründete Verein “Hand in Hand for Cats” entstanden, mit dem Schwerpunkt ‘Ukraine’, der kurze Zeit später auch seine Gemeinnützigkeit erlangt hat.

In der Ukraine stehen 2 Städte im Vordergrund, das ist einmal die 2,85 Millionen-Hauptstadt Kiev, wo ich herkomme und zum anderen die 1,7 Millionen-Stadt Дніпропетровськ (Dnipropetrovsk), die schon wirklich sehr nah dran ist am Kriegsgeschehen. Ach ja, vergisst man ja so leicht, in der Ukraine herrscht immer noch Krieg (!) Trotz des Kriegsgeschehens mit prorussischen Gegnern ist das den Hand in Hand for Cats völlig schnuppe, die bildeten in der alten Vereinskonstellation mit dem dritten, wichtigen Städtchen nämlich eine friedvolle Einheit, denn das dritte Städtchen war Omsk in Russland. (Mittlerweile ist die Pflegestelle in Omsk mit einem ehemaligen Mitglied in dessen neuen Verein mit rübergezogen.)

HHfC_Bilanz 2015

Das liegt, wie einige von euch sagen würden, am Arsch der Welt, in Sibirien und da sagen sich vermutlich nicht mehr Fuchs und Hase ‘Gute Nacht’ sondern Bär und sibirischer Tiger. Also fast so wie ich. * zwinker * Dennoch ist Omsk mit seinen 1,15 Millionen Einwohnern die siebtgrößte Stadt Russlands und ihr könnt erahnen, wie viele Katzen es dort zu retten gibt.

Die Katzen landen aus unterschiedlichsten Gründen ‘auf der Strasse’, wo sie dann von Tatiana, Olja oder Irina aufgegriffen werden. Sei es, weil Tiere dort eh nicht viel wert sind. Sei es, weil die Leute nicht wissen, wie sie sich selbst durch den Winter oder einfach durch das Leben bringen sollen, sei es, weil sie aus Angst vor dem Krieg fliehen und dann eben ihre Haustiere nicht mitnehmen und ihrem eigenen Schicksal überlassen.

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