Posted on Jul 14, 2014 in Jasper, Katzenernährung | 6 Kommentare

Wir hatten ja schon im Fettartikel gemaunzt, dass wir das Krillöl extremst interessant finden und alles Material was wir bis dahin gesichtet hatten, sah auch sehr erfolgversprechend aus. Jetzt haben wir uns endlich mal eingehender damit beschäftigt, weil wir immer mal wieder fehlinformierte Aussagen in diversen Gruppen oder Foren gefunden haben und das schade finden, denn Krillöl hat deutlich mehr Beachtung verdient.

Hier sind unsere Ergebnisse:

Ja, was ist denn das Krillzeug überhaupt?

Der Krill (ein Wort norwegischen Ursprungs, bedeutet „Walfutter“) ist eine Krebsart, die bis zu 6 cm groß werden kann und dann ca. 2 Gramm wiegt. Er lebt in riesengroßen Schwärmen, welche sich von Phytoplankton ernähren, dabei speziell von Kieselalgen. Der kleine Krill hat die Verstoffwechslung von Plankton bis zum Sonderpreis für das Lebenswerk entwickelt. Der extrem säurehaltige Magen und spezielle Enzyme, die unter dem Enzymnamen Krillase zusammengefasst sind, sorgen einerseits für eine rasende Verdauung des schwer aufzusplittenden Planktons, aber genauso sorgen sie nach seinem Tod dafür, dass er sich umgehend von innen heraus vollständig zersetzt.

Krill muss daher innerhalb von 10 Minuten nach dem Fang verarbeitet und/oder schockgefrostet werden. In den Verzehr für Krilllasagne und andere Spezialitäten gelangt nur das Fleisch, welches sich in der Schwanzspitze befindet. Der Krill wird üblicherweise in genormte Blöcke, die wie Pizzakartons aussehen, gleich nach dem Fang eingefroren.

Das Krebsgetier wird bis zu 6 Jahre alt und dient nicht nur Walen als Futter, sondern auch Robben, Eisfischen, Tintenfischen, Pinguinen, Albatrossen und anderen Vögeln. Krill findet man nicht nur in arktischen Gewässern, man findet ihn überall im Meer, insbesondere jedoch dort, wo er sich weit unter das Eis zurückziehen kann.

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