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Fundierte Mieztipps und qualifizierter Unfug von Katzen für Katzen. Und ihr so?

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Jasper: Stiftung Jaspertest zeigt die unverfälschten Sieger des 2018er Katzentrockenfuttertests

Jasper: Stiftung Jaspertest zeigt die unverfälschten Sieger des 2018er Katzentrockenfuttertests

Posted on Jun 15, 2018 in Jasper, Katzenernährung, Katzenfutter im Test | 3 Kommentare

Ihr kennt das. Oder?

Da kommt so ein Testbericht von einer Stiftung heraus, die meint, dass sie was ganz Tolles geleistet hat und ihr guckt euch das Trauerspiel an und ihr könntet sogleich das tun, was man so tut, wenn man von etwas unfassbar angenervt ist.

Vermutlich wisst ihr, wovon ich rede. Wenn nicht, dann habt ihr wahrscheinlich gar nicht festgestellt, dass dieses Jahr wieder Trockenfutter für Katzen getestet wurde. Nee, habt ihr nicht? Ist auch besser so. *schwör*

Wir haben ja bisher immer irgendwie reagiert, einen “Jasperleaks”-Artikel geschrieben, einen Aufklärungsartikel, weil uns das sinnlose Gebashe auf den Nerv ging und dieses Jahr haben wir unsere Energie kreativ umgesetzt. Wir haben uns diesmal auch dem niveaulosen und sinnlosen Gebashe hingegeben (irgendwann bricht das einfach so durch, oder?) und uns mal überlegt, wie so Trofupackungen denn aussehen würden, wenn sie von grundehrlichen Firmen hergestellt würden? Wie wären da die Werbeversprechen?

Wir haben ja schon sehr häufig durchblicken lassen, dass wir von Trockenfutter als Basisernährung nichts, aber auch rein gar nichts halten. Aber wie sähen dann so Packungen von solchen Produkten aus?

Und et voilà! Hier sind sie. UNSERE 4 Testsieger der Stiftung Jaspertest.

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Jasper: Kräuter und Katzen – das geht doch gar nicht! Oder?

Jasper: Kräuter und Katzen – das geht doch gar nicht! Oder?

Posted on Mrz 8, 2018 in Jasper | Keine Kommentare

Tja, hey! Wie geht es denn so? Wir haben uns lange nicht mehr gemeldet. Aber uns gibt es noch und wir haben auch Unmengen von bereits angefangener und halbfertiger Artikel in der Schublade. Wir haben uns für euch nämlich fleissig weitergebildet, aber manchmal ist das zeitlich eben nicht so einfach, wenn man ein Frauchen hat, das Hauptjob, Katzvard, Ausbildung zur THP, Phyto-/Mykotherapeutin und Ernährungsberaterin unter einen Hut bekommen muss. Da bleibt dann schon mal was auf der Strecke, auch wenn wir das sehr bedauern.

Damit hier aber nicht alles verstaubt, haben wir heute mal einen kleinen Frühjahrsputz gemacht (Hatschi!) und bringen wenigstens etwas halbveröffentliches in unserem Blog, das aber für viele trotzdem neu sein dürfte.

Wir haben nämlich beim Katzventskalender 2017 der Facebook-Gruppe “Katzenglück” mitgemacht und haben ein paar Beiträge beigesteuert, die wir euch jetzt so nach und nach auch noch im Blog präsentieren. Und da fangen wir einfach mit den Kräutern an.

Jeder kennt es:  Zu besonderen Jahreszeiten gibt es die ein oder anderen Gerüche, die einen so richtig in eine wohlige Stimmung versetzen. Zumeist sind das Gewürze, aber auch das Kräuterhändchen sitzt recht locker in dieser Zeit. Ans (Menschen-)Fleisch muss unbedingt etwas Rosmarin oder Thymian, die Kartoffeln verlassen nicht ohne Petersilie die Servierschüssel.

Kräuter für Zweibeiner schmecken jetzt nicht nur toll, sehen gut aus oder können sogar die Salzverwendung reduzieren, nein, die meisten Kräuter haben auch eine Heilwirkung, weswegen Katzenhalter gerade in dieser Zeit dazu neigen, ihre vierbeinigen Lieblinge auch damit verwöhnen zu wollen. Kräuter gibt es schließlich auch in vielem Dosenfutter und wenn euch Zweibeiner Thymian und Salbei bei einer Erkältung gut tun, dann ist das für Miezi, die leicht verschnupft heute morgen aus der frostigen Dunkelheit hereinspazierte, doch erst recht gut.

So ist euer Gedanke und das ist auch toll, weil Miezi verwöhnen eben immer ein toller Gedanke ist. Leider ist die Realität aber ziemlich bitter, denn es sind nur wenige Kräuter für Miezi geeignet und die meisten davon dürfen auch nur kurzzeitig angewendet werden. Die Kräuter, die man Miezi aus der Hand locker in den Napf werfen kann – und das täglich – lassen sich an einer Pfote abzählen. Oder an zwei. Maximal.

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Jasper: Die Macht der warmen Gedanken [Der Placebo-Effekt bei Katzen]

Jasper: Die Macht der warmen Gedanken [Der Placebo-Effekt bei Katzen]

Posted on Okt 6, 2017 in Jasper, Katzengesundheit | 1 Kommentar

Wir fanden, dass die Welt reif sei für einen solchen Artikel. Da müsst ihr jetzt durch.

Hintergrund ist das ewig hitzig geführte Bashing von Homöopathie- oder Pharmathemen, bei denen es nur Schwarz und Weiß gibt. Man fühlt sich auf ein Schlachtfeld zurückversetzt, bei dem es darum geht dem Gegner möglichst viele Messerstiche zu bescheren. Gut gegen Böse. Licht gegen Schatten. Mordor gegen Gondor. Das Amüsante dabei ist, dass jeder sich aber immer in der jeweils anderen Rolle sieht. Alle sind gut, leuchten hell und können sprechen statt grunzen.

Alternative Medizin aka Scharlatanerie, Schattenmedizin etc. funktioniere nur aufgrund des Placebo-Effekts. Und weil Tiere sich selten selbst warme Gedanken machen, wenn sie ein Mittelchen bekommen, was sie in der Regel gar nicht wollen, reicht es, wenn das Frauchen oder das Herrchen das tun, das nennt man dann „Placebo-by-Proxy“.

Aber was ist ein Placebo-Effekt jetzt überhaupt? Welcher Mechanismus greift da? Warme Gedanken fallen ja eher in die Sparte der Tierkommunikation. Eine Praktik, der wir selbst eher ablehnend gegenüberstehen. Vor allem, wenn es sich um eine „Kommunikation“ aus der Ferne handelt, also man das Tier nur vom Foto oder Telefon kennt. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es in diesem Bereich jedoch auch andere Techniken gibt, die durchaus seriös sein können. Aber kann man eine Praktik, die man ablehnt, durch eine andere Praktik begründen, die man vermutlich auch ablehnt, wenn man mal darüber nachdenkt?

Fragen über Fragen, denen wir jetzt mal der Reihe nach nachgehen werden.

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Jasper: Der schnelle Einstieg ins Katzen BARFen: Das Vollsupplement

Jasper: Der schnelle Einstieg ins Katzen BARFen: Das Vollsupplement

Posted on Sep 11, 2017 in Jasper, Katzenernährung | 3 Kommentare

Am Anfang einer BARFer-Karriere steht meist die Verzweiflung. 

Die Informationen sind zu mächtig, zu verschieden und es gibt viel zu viele veraltete und dadurch schlechte Informationen im Netz oder sogar in Büchern – gedruckt auf Papier für die Ewigkeit. 

Wenn man sich einmal mit der Materie beschäftigt hat, dann möchte man aber SOFORT losziehen und seiner Katze SOFORT all die guten Eigenschaften der Rohfütterung zukommen lassen, die man in ihr sieht. Oder die Katze ist krank oder hat eine Unverträglichkeit auf industrielles Futter, dann möchte man auch so schnell wie möglich umsteigen, so dass es der Katze wieder besser geht. Gerade bei Unverträglichkeiten/Allergien gibt es da teilweise sensationelle Erfolge, wo Katzen nach einem langen Leidensweg innerhalb von einer Woche symptomfrei sind.  

Ein schneller Einstieg ist aber aufgrund der ganzen Informationen eher nicht zu empfehlen. Selbst wenn man sich das ganze Basiswissen innerhalb von 2-3 Wochen im Rahmen eines Kurses, geeigneter Fachliteratur oder einer guten Gemeinschaft erarbeitet, dauert es eine ganze Weile, bis die Informationen wirklich sitzen. Hat man die Hände einmal tief in die Schüssel mit dem Fleischmix vergraben, ist es eher hinderlich, wenn man jetzt nochmal nachblättern muss wie das mit dem Vitamin E war und ob das Lachsöl mit eingefroren werden darf oder ob die Möhren jetzt gekocht oder roh mit rein müssen.  

Ein guter Kompromiss ist es da, wenn man erst mal mit einem Vollsupplement ins Geschehen einsteigt und dann nach und nach lernt, wie es richtig geht, um dann vom ‚Kinderbarfen‘ aufs ‚Erwachsenenbarfen‘ umzusteigen 😉 Denn dauerhaft bei einem Vollsupplement zu bleiben ist unter bestimmten Voraussetzungen auch nicht gut.  

Sag mir doch, schlauer Kater, was ist denn jetzt überhaupt ein Vollsupplement? 

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Jasper: Die Sache mit dem Doctor [Ernährungsberater für Hund & Katze bei chW]

Jasper: Die Sache mit dem Doctor [Ernährungsberater für Hund & Katze bei chW]

Posted on Aug 23, 2017 in Jasper | 4 Kommentare

Kennt ihr, ne? Den Doctor.

„Doctor who?“

Ja, das haben wir uns nach 75% des Kurses auch gefragt. Kurz vor Block 4 stürzte er am Wassergraben und stand nicht wieder auf. Nun gut. Irgendwann im Januar stand er wieder auf, aber da wusste man bereits wie tief und schlammig der Wassergraben war, so dass einen das auch nicht mehr interessiert hat. Ein Moloch ist dieser Wassergraben. Und „Doctor“ stimmt ja auch nicht mehr.

Von wem wir da eigentlich reden?

Tja, das ganze Thema ist ziemlich schwierig. Aber wiederum zu wichtig, um nicht auch anderen zugänglich gemacht zu werden. Auch wenn uns zahlreiche Groupies bespucken und verfluchen werden. Nun gut, wenn die wüssten, was wir wüssten, dann würden sie vielleicht anders darüber denken.

Worüber wir hier aber reden, ist, dass wir den Kurs zum „chW Skilled Employee in Nutrition of dogs and cats“ bei Herrn Hinterseher nach 75 % abgebrochen haben und uns immer noch die blanke Wut ergreift, wenn wir den Namen auch nur hören und irgendetwas von ihm lesen.

Viele von euch haben damals gefragt, was daraus geworden ist und wir haben nur ausweichend geantwortet, das möchten wir jetzt aber ein wenig detaillierter nachholen.

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Jasper: Operation ‚Mampf‘ erfolgreich beendet [Fasten von Katzen vor Operationen]

Jasper: Operation ‚Mampf‘ erfolgreich beendet [Fasten von Katzen vor Operationen]

Posted on Mai 25, 2017 in Jasper, Katzenblogs, Katzenernährung, Katzengesundheit | 2 Kommentare

Letztens haben wir eine interessante These gehört. Dr. Andrew Jones, ein enfant terrible der amerikanischen Tierarztszene sagte, dass sein damaliger Mentor Katzen vor Operationen nur 2 Stunden vorher hat fasten lassen, da sonst der Glucosespiegel zu niedrig sei und die Katzen sich dadurch deutlich schwerer in der Aufwachphase tun und auch während der OP das Risiko höher sei. Er hat das seitdem auch so gehandhabt und konnte keine Nachteile erkennen. Im Gegenteil. Nur Vorteile.

Fanden wir spannend. Haben wir so noch nie gehört und wollten wissen, was da dran ist.

Vor der OP – Präoperative Massnahmen

Ein (guter) Tierarzt wird Miez vor einer OP untersuchen und mögliche Risiken abklären. Dazu gibt es eine genormte „ASA-Risikoklassifizierung“ der American Society of Anesthesiologists (ASA), welche von HENKE et al. (2004) für die Anwendung am Tier modifiziert wurde. Die Stufe 1 ist die mit dem geringsten Risiko und die Kandidaten der Stufe 5 sind eigentlich vor der OP schon mit einer Pfote auf der Regenbrücke, aber ohne Operation auf jeden Fall in Kürze auch mit den restlichen Pfoten. Anhand der Risikostufe wird entschieden, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind. So werden zum Beispiel mehr Laborwerte angefordert, die Narkosemittel sind andere oder es werden viel mehr Werte während der OP überwacht.  Es gibt noch eine Stufe 6, aber die ist Notmaßnahmen vorbehalten und fällt daher als präoperative Maßnahme raus.

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