Posted on Feb 26, 2022 in Katzenblogs | 1 Kommentar

Persönliches über uns

Einige von euch treuen Blog-Lesern werden sich jetzt fragen: Hermine? Wer zur Hölle ist Hermine?

Ja, die Tippse und die anderen Katzenkumpels geben zu: Dadurch, dass der Blog hier etwas vernachlässigt wurde in den letzten 2 Jahren, habe ich es noch nicht mal auf die „Über uns“ Seite geschafft. Aber auf unserer Facebook-Seite bin ich schon mehrmals aufgetaucht. Mal als die scheue Zicke, die als ehemalige Straßenkatze aus der Ukraine in mir steckt, mal als die Schmusebacke, zu der mich meine Pflegemama aus der Ukraine in aufopferungsvoller Arbeit gemacht hat.

Seit Januar 2020 bin ich jetzt hier in Deutschland, nach langer Anreise aus der Ukraine, die man in Tagen zählt und nicht in Stunden und mir geht es wirklich gut. Mit ein paar Verhaltensauffälligkeiten müssen die hier leben, denn im Gegensatz zu den anderen sehr menschenbezogenen 5 Kumpels steckt in mir immer noch die scheue Streunerin.

Kurz gesagt bedeutet das, dass wenn jemand steht oder auf mich zugeht, ich immer noch Schiss habe und fauche (außer wenn mein Napf gefüllt wird) und wenn ich oben bin, z. B. auf der Arbeitsplatte, dem Kratzbaum o. ä. oder wenn der Mensch sitzt oder liegt, dann bin ich Schmuseweltmeisterin. Sorgt für viel Augenrollen hier, wenn zwischen „Mensch zu groß“ und „Mensch super“ nur 3 µm liegen, aber ich kriege mich auch immer sofort wieder ein.

Jetzt haben wir aber nicht nur ein nettes Einzugsgeschichtchen von einer Straßenkatze aus der Ukraine zu berichten, denn die Umstände sind sehr ernst geworden.

Vor 2 Tagen, am 24. Februar 2022 hat ein Einzelner beschlossen, ein freies Land anzugreifen und zu befreien. Von was und warum und mit wem konnte er bis jetzt nicht plausibel darlegen. Die Welt ist entsetzt.

Ein 3. Weltkrieg klopft plötzlich an die Tür an und alle haben Angst, die Tür zu öffnen, um nachzusehen, ob sich nur einer in der Adresse geirrt hat oder ein Irrer vor der Tür steht, denn massive Drohungen wurden auch gegenüber allen anderen Staaten ausgesprochen, die sich solidarisch mit der Ukraine zeigen und z. B. einen Eintritt in die Nato erwägen.

Tatenlos zusehen zu müssen ist unerträglich und viele haben den Wunsch zu helfen.

Die Situation in der Ukraine

Viele flüchten in die Nachbarländer und nehmen ihre Tiere mit. Viele lassen sie aber auch zurück.

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