Posted on Okt 5, 2013 in Jasper, Katzenblogs | 10 Kommentare

Jaja, ihr wartet alle auf Teil 3 von den Kohlenhydraten. Ich bin dabei. *verlegen die Pfoten leck*

Was ich aber schon mal vorwegnehmen kann ist, daß sich der Kürbis als der perfekte Zusatz zum Rohfutter herausgestellt hat.
Kürbis hat eine niedrige Glykämische Last trotz hohem Glyx, was also auch für Diabetiker interessant ist. Und er enthält viele Ballaststoffe, die vor Verstopfung bewahren . Das beste aber: Kürbis hat eine extrem gute Akzeptanz bei den meisten Katzen. Hier wird er von mir sogar so geschleckt. Nackt. Ohne Fleisch. Und die anderen fressen das so in ihren Portionen ohne zu murren mit.

Kürbis wird ein hoher Beta-Karotin Gehalt nachgesagt, der aber für Katzen relativ unerheblich ist, da sie kein Vitamin A daraus bilden können. Beta-Karotin hat bei Menschen auch eine Wirkung auf das Immunsystem. Als “Antioxidans” steht es im Ruf die Immunzellen zu stärken. Bei den Katzen konnte eine solche Wirkung nur bedingt nachgewiesen werden, wenngleich es vom Katzenkörper normal absorbiert und vom Organismus aufgenommen wird. Die größte Wirkung, die Beta-Karotin bei der Katze hat ist ein positiver Effekt auf die Fruchtbarkeit von weiblichen Katzen, was bei uns aber völlig vernachlässigbar ist. (aus der Dissertation: Wissenschaftliche Bewertung des Einsatzes von Vitaminen und ausgewählten Antioxidanzien in der Ernährung von Katzen, Hunden und Pferden: Anspruch und Wirklichkeit von Valerie Senger)

Neben Beta-Karotin gibt es aber noch ein anderes Highlight beim Kürbis und das sind die Ballaststoffe. Beim Kürbis sind dies die wasserlöslichen Ballststoffe. Sie halten eine kleine Menge Wasser im Stuhl, gelieren dabei leicht und machen ihn dadurch weicher. Sie dehnen sich dabei jedoch nicht aus wie die wasserunlöslichen Ballaststoffe. Sie sind fermentierbar und die bei der Fermentation freigesetzten Stoffe haben einen positiven Effekt auf die Flora im Dickdarm.

Lange Rede kurzer Sinn:

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