Posted on Dez 28, 2012 | 5 Kommentare

Ähm, das mit dem Kummer und den Sorgen hätten wir nicht so leichtsinnig herausposaunen sollen. Heute gab es nämlich ganz schön Kummer und ich hatte Sorgen, daß ich mir von dem Eichhörnchen erklären lassen darf wie man sich draußen Futter beschafft.

Seit Montag, seit Frauchen ja den ganzen Tag zu Hause bei uns ist, klebe ich ihr nonstop am Popokatapetel. Ich geh mit ihr in die Küche, geh wieder mit zurück, komme ständig an wenn sie am Schreibtisch sitzt, miaue ein paar mal, manchmal miaue ich auch nicht und recke mich einfach an den Schreibtischstuhl, der hinten offen ist und wo Frauchen mich ganz schnell bemerkt. Ich muss ihr das aber mit der Sprache nochmal beibringen, die sagt immer “Au”, dabei heisst das doch “Miau”. Das geht ganze 8-9 Stunden lang, nonstop, bis ich Nachmittags irgendwann mal im Körbchen liege und schlafe und Frauchen immer “Halleluja, der Kater schläft! Halleluja, er schläft!” sagt.

Heute bin ich dann mal den Weg von vorne auf den Schreibtisch gegangen. War aber nicht so gut. Da stand nämlich Frauchens bis oben gefülltes Traubenschorle-Glas. Eigentlich stand das extra auf dem Untersetzer:

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Bin da irgendwie dran hängengeblieben… Die hat mich voll angemotzt. Und ich habe mich erstmal verzogen. Passen übrigens 0,5 l rein in das Glas und unter dem Schreibtisch steht Frauchens neuer Rechner.

Zum Glück – und jetzt komme ich gleich zur Danksagung – war alles nicht ganz sooo schlimm. Die elektonischen Geräte haben keine Schäden abbekommen, unsere Katzenpässe waren leider am meisten in Leidenschaft gezogen worden. Die lagen direkt neben dem Monitor, weil Frauchen die Chipnummern noch in unsere Notfallsteckbriefe bringen wollte. Die Pässe mussten dann erstmal trocknen, war dann aber auch nicht mehr so schlimm. Die müssten vielleicht nur mal gebügelt werden.

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Wie gesagt, war am Ende alles gar nicht soooo schlimm.

Und jetzt:

Ich danke der Firma Kärcher, die diesen sensationellen Fenstersauger entwickelt haben. Mein besonderer Dank gilt dem Eintrag in der Bedienungsanleitung, daß der Fenstersauger nicht für den horizontalen Berieb bei der Beseitigung umgefallener Trinkgläser geeignet sei und daß man den Hinweis getrost ignorieren kann. Schon beim Aquarium-Disaster hat er uns hervorragende Dienste geleistet. Ok, er spuckt schon mal, wenn der wirklich zu lange horizontal eingesetzt wird, aber da kann man mit umgehen, indem man ihn immer wieder hochnimmt und kurz nach oben hält. Nicht nur Fenster sind in 2 Minuten geputzt – schneller, als wir auf die Fensterbank springen können – nein, auch Spiegel, Duschwände, Fliesen, Autoscheiben und andere glatte Flächen. Und das völlig streifenfrei.

Übrigens danken wir der Firma Kärcher auch für den grandiosen Dampfreiniger, der in einem Schritt vollkommen hygienisch reinigt, ohne daß Putzmittelrückstände an unseren Pfoten zurückbleiben könnten. Damit kann man auch Kleider/Decken abdampfen, in dem größeren Modell ist ein Bügeleisen enthalten und Spielzeuge oder andere Sachen die im Tierheim oder bei anderen Katzenkumpels landen können vorher desinfiziert werden – und das nur mit Wasserdampf.

So, genug Werbung gemacht… Bei dem Schreibtisch ist Frauchen vorsichtshalber nochmal mit einem nassen Lappen nachgegangen, aber die Hauptarbeit hat der Fenstersauger erledigt.

Alles wieder gut? Bist Du noch böse, Mama? Übrigens: Der Schreibtisch ist so schön sauber.

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