Posted on Feb 24, 2013 | 6 Kommentare

Frauchen hat es voll erwischt mit dem Jahrhunderthusten oder der Jahrhundertgrippe. Dabei hat das Jahrhundert gerade mal angefangen.

Die hat uns erzählt daß das von bösen, kleinen, unsichtbaren Minibiestern kommt. Der 14. Ritter der Tafelrunde, Kreuzritter Linus hat daher beschlossen es zu richten! Es fing am Donnerstag an, wo Frauchen eigentlich wegen eines Allergieschubs zum Doc gegangen ist und da auch schon einen Husten hatte. Da war das Immunsystem schon im Keller. Durch die anderthalb Stunden im Wartezimmer ist es nicht besser geworden und am Donnerstag fing es dann stetig an mehr zu werden bis Frauchen fast den kompletten Freitag und Samstag verschlafen hat. Am Samstag wollte sie eigentlich ins Tierheim um ihren Liebling Arthus zu besuchen, der nach ein paar Monaten mit Partnerin Patty zusammen wieder zurückgebracht wurde, weil sich das neue Herrchen in seine Ruhe gestört gefühlt hat. Das konnte sie sich natürlich abschminken und musste Nicole wieder einmal mehr enttäuschen, was ihr unendlich leid tat. Sobald sie den Bazillen/Viren-Mutterschiff Status abgelegt hat wird sie das aber sofort nachholen.

Wir waren deswegen jetzt 3 Tage auf Dosenkost, da Frauchen ja noch Fleisch zum austesten hat und der Froster erst leerer werden muss bevor wir unsere tägliche Fleischmahlzeit dort einlagern können die nur aufgetaut werden müsste und zum Zubereiten der Rohmahlzeit fühlte sie sich nicht in der Lage. Gegessen hat sie selbst total wenig. Heute Mittag hat sie sich Capellini gemacht und noch Rucola gefunden, der erstaunlicherweise noch brauchbar war. Ich habe dann fleissig dabei geholfen:

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Frauchen weiss ja, daß wir im Speichel ein Enzym haben, das die äußere Hülle von Bakterien auflöst und hat sicher deswegen darauf verzichtet den Rucola nochmal zu waschen. Sie behauptet zwar, daß sie zu schwach dafür war, aber ich weiss es natürlich besser. Ansonsten habe ich natürlich regelmässig durch Miauen und Anstupsen überprüft, ob sie noch wach wird, habe mich trotz der röchelnden und schnorchelnden Geräusche neben sie gelegt und ihr Schnurrheilungskräfte gespendet. Sie sagt es geht ihr auch schon etwas besser aber nicht wirklich gut und Katzenhaare im Rucola seien gar nicht so schlimm. Ich nehme meinen Job auch sehr ernst!